Mittwoch, 22. Oktober 2014

Bei leichtem Regen geht es los Richtung Südwesten.

Nach Stunden erreichen wir Bockenheim, der nördlichste Punkt der Weinstrasse.
Pension Petry

In der Pension Petry
(Weinstraße 32, 67278 Bockenheim
info@pension-petry.de)
werden wir herzlich aufgenommen. Im Laufe der Woche gehören wir fast schon zur Familie. Wir fühlten uns hier sehr gut aufgehoben.







Von unserem Pension in Bockenheim unternehmen wir schöne Tagestouren entlang der Weinstrasse und in den Pfälzer Wald.

Sehenswertes Freinsheim
Rathaus mit Kirche



Kleiner Streifzug durch die Geschichte:
Das das Gebiet des heutigen Freinsheims schon in der frühen Geschichte bewohnt war, belegen zahlreiche Funde aus der Steinzeit, aus der Urnenfeldkultur und aus der Zeit römischer Herrschaft. Erstmals schriftlich erwähnt wird "frainsheim" in einer klösterlichen Urkunde aus dem Jahr 774. Ein Herr namens Sigibald schenkte seinen Grundbesitz der Abtei Weißenburg im Elsaß. In den folgenden Jahrhunderten teilen sich Kirche und mehrere Rittergeschlechter Besitz und Rechte im Ort, der sich aus der ursprünglichen Klosteranlage entwickelte. 1471 vereinnahmt Kurfürst Friedrich I. die kleine Gemeinde, die nun an die Kurpfalz fällt und die Stadtrechte erhält.



Weiter Richtung Burgruine Madenburg bei Eschbach.
Von hier hat man einen tollen Blick über die Region.
Die Burganlage verfügt über eine Burgschänke im Hof der Vorburg.



Die Burgruine Madenburg gehört zu den größten und ältesten Burganlagen der Pfalz. Mit etwa 180 Metern Länge und etwa 50 Meter Breite ist die Madenburg die größte Burganlage der Südpfalz. Sie liegt 250 Meter oberhalb der Gemeinde Eschbach auf einem Felsausläufers des Rothenbergs. Unter der griechischen Bezeichnung »Parthenapolis« wird die Madenburg erstmals im frühen 11. Jahrhundert anlässlich einer geplanten Fürstenversammlung, die über die Absetzung von König Heinrich IV. beraten sollte, in der Chronik Bertholds von Reichenau erwähnt und wurde höchstwahrscheinlich als Reichsburg erbaut. Tagsüber ist die Madenburg für jeden frei zugänglich. Als Besonderheit gilt die gut erhaltene Küche im oberen Burghof. Sogar ein Backofen und ein Herd sind noch zu sehen.

Weiter geht es zur Burg Berwartenstein





Burg Berwartenstein, erstmals 1152 Urkundlich erwähnt, erlebte im Mittelalter als Raubritterburg unter Haus Trapp wechselvolle Zeiten. Über die Herren von Weingarten und die Eckebrechte von Dürkheim kam der Berwartstein 1347 an das dem Benediktinerorden gehörende Kloster Weißenburg. Mehr als hundert Jahre später, 1453, begab sich das Kloster unter den Schutz des Kurfürsten von der Pfalz und räumte ihm das sogenannte Öffnungsrecht ein. Gegen den Protest des Klosters, das sich weiterhin als Eigentümer sah, übergab dann 1480 Kurfürst Philipp der Aufrichtige die Burg seinem Marschall Hans von Trotha, regional auch „Hans Trapp“ oder (seltener) „Hans Trott“ genannt, zu erblichem Lehen. 

Unter dessen Herrschaft wurde sie weiter befestigt und erwarb sich den Mythos der Uneinnehmbarkeit. 1484 ließ der neue Burgherr am Nordhang des 402 Meter hohen Nestelberges, südlich gegenüber der Hauptburg und nur 370 Meter Luftlinie entfernt, ein Vorwerk mit einem 15 Meter starken Turm errichten, das später im Volksmund „Klein-Frankreich“ genannt wurde. Im folgenden Jahr übereignete der Kurfürst auch das „Zubehör“ der Burg an Hans von Trotha. Dieser ließ, weil das Kloster Weißenburg wiederum heftig protestierte, kurzerhand die nahe Wieslauter aufstauen und entzog so dem 8 Kilometer abwärts gelegenen Städtchen Weißenburg das Wasser.
Burgführung lohnt sich!

 Bad Dürkheim


Bad Dürkheimer Gradierwerk
In der 330 Meter langen und bis zu 18 Meter hohen Bad Dürkheimer Anlage sind rund 250.000 Reisigbündel zu Wänden geschichtet; über diese Reisigwände rieselt Salzwasser aus einer Heilquelle, von dem an heißen Tagen bis zu 25 Kubikmeter verdunsten. Die salzhaltigen Tröpfchen sollen einen positiven Einfluss auf Lungen und Bronchien ausüben, zusätzlich wird die Umgebungsluft durch die Verdunstung gekühlt.


















Bad Dürkheims Weltrekord: Das Riesenfaß

Das größte Weinfaß der Welt, mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Millionen Litern, wurde 1934 von dem Bad Dürkheimer Küfermeister Fritz Keller erbaut und feierte im Jahr 2009 sein 75jähriges Jubiläum.
Mit Wein war dieses Riesenfaß jedoch noch nie gefüllt, in seinem Innern befindet sich ein Wein- und Speiselokal.




Aber auch sonst ist die Stadt sehenswert, mit Kurpark oder Altstadt












Das 18 Meter hohe Deutsche Weintor ist seit 1936 das Wahrzeichen der Deutschen Weinstrasse. 

Die Idee des Deutschen Weintors und der Deutschen Weinstraße wurde 1935 ins Leben gerufen. Ziel war es, in einer für den Weinbau sehr schwierigen Phase, den Fremdenverkehr zu fördern und die Weinnachfrage zu steigern. Das Weintor wurde 1936 innerhalb von nur zwei Monaten erbaut und am 18. Oktober 1936 eingeweiht. Die 80 Kilometer lange Deutsche Weinstraße beginnt am Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach und endet im Norden in Bockenheim

Weiter nach Deidesheim.


Mit seiner goldenen Treppe, (aber nur von weitem, leider nur gelbe Farbe) 

Auch sonst ist der Ort sehr sehenswert, es gedeihen dort Kiwis, Feigen und sogar Kakifrüchte!











Wer in der Gegend ist sollte unbedingt einen Abstecher nach Speyer machen.




Im Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM kann man das Abenteuer Technik in einer einzigartigen Form erleben - aufregend, spannend und immer unterhaltsam. Oldtimer, Sportwagen und Formel-1 Fahrzeuge, Flugzeuge, Motorräder, Nutzfahrzeuge, Lokomotiven, Musikinstrumente und Motoren - an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.
Hier kann man Tage zubringen.




Der Dom sucht seinesgleichen. 

und in der Altstadt kann man lecker Essen und Trinken.

Es war eine tolle Tour und die Pfalz ist ein schöner Teil in Deutschland.

Gerne mal wieder.


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